E-Autos

E-Autos bringen viele Vorteile:

Vorsteuer – Abzugsberechtigung :
Kosten für alle Unternehmer sind vorsteuerabzugsfähig. Dies betrifft auch die Stromkosten und die Kosten für Stromabgabestellen.

Der volle Vorsteuerabzug steht allerdings nur bei Anschaffungskosten bis maximal € 40.000,– brutto zu.

Zwischen € 40.000,– und € 80.000,– brutto gibt es einen aliquoten Vorsteuerabzug.

Kostet das Elektroauto mehr als € 80.000,– brutto, so steht kein Vorsteuerabzug zu.

Seit 1.1.2020 steht auch allen Krafträdern mit einem CO2-Emissionswert von 0g/km (zB Motorräder, Motorfahrräder, Quads, Elektrofahrräder und Selbstbalance-Roller) der Vorsteuerabzug zu.

Investitionsprämie:
Zur staatlichen Umweltförderung iHv € 3.000,– über den Fahrzeughändler und die Investitionsprämie iHv 14 % der Anschaffungskosten kommen noch je nach Bundesländern unterschiedliche Förderungen hinzu.
Grundsätzlich beträgt dieser Zuschuss sieben Prozent der Anschaffungskosten – jedoch doppelt so viel bei Maßnahmen, die der Gesundheit, der Digitalisierung oder der Ökologisierung dienen. Und unter Letzteres fällt auch die Anschaffung eines E-Autos während Benzin- oder Dieselfahrzeuge ausdrücklich von der Förderung ausgenommen sind. Wobei allerdings einige Details zu beachten sind: Die erste Maßnahme für die Investition muss in den Zeitraum August 2020 bis Ende Februar 2021 fallen. Bei einem E-Auto wäre das die Bestellung, der Abschluss eines Kaufvertrages oder etwa auch die Leistung einer Anzahlung. Zudem dürften bei Pkw der Bruttolistenpreis nicht mehr als 60.000 Euro und das höchstzulässige Gesamtgewicht nicht mehr als zwei Tonnen betragen. Wird das Gewichtslimit überschritten, gibt es statt dem 14-prozentigen nur den siebenprozentigen Zuschuss.

Ebenfalls mit 14 Prozent wird auch die Anschaffung der Lade-Infrastruktur für den Betrieb gefördert. Voraussetzung ist, dass der Strom von erneuerbaren Energieträgern stammt.

Steuervorteil durch „degressive“ Abschreibung:
Neu ist auch die Möglichkeit der degressiven Abschreibung für Kfz mit einem CO2-Emissionswert von 0 g/km. Für Anschaffungen nach dem 30. Juni 2020 wird als Alternative zur linearen Abschreibung die Möglichkeit einer steuerlich wirksamen degressiven Abschreibung eingeführt. Hierbei wird ein fester, frei wählbarer prozentueller Abschreibungssatz von bis zu 30 % auf den jeweiligen Restbuchwert anzuwenden sein.

Kein Sachbezug – Kein Privatanteil: 
Stellen Unternehmen ihren Mitarbeitern E-Autos als Dienstfahrzeuge auch zur privaten Nutzung zur Verfügung, ergibt sich auch für die Dienstnehmer ein Steuervorteil: Während andere Dienstautos als sogenannter Sachbezug lohnsteuerpflichtig sind, gilt das für Elektrofahrzeuge nicht.

Einen vergleichbaren Vorteil hat auch der Unternehmer selbst, wenn er ein Firmen-Elektroauto privat nützt: Beim Unternehmen müsse dann steuerlich kein Privatanteil herausgerechnet werden